Die LOLA-VISIONEN sind öffentliche Publikumsgespräche mit für den Deutschen Filmpreis LOLA nominierten Filmschaffenden, die jährlich zwei Wochen vor der Preisverleihung stattfinden.
Die LOLA VISIONEN SCHNITT ist eine Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Filmakademie und des Bundesverbands Filmschnitt (BFS), das es seit 2010 gibt.
Aus einem Interview mit Uta Schmidt, Vorstand der Sektion Tongestaltung-Schnitt-Musik der Deutschen Fillmakademie:
..Unter anderem konnte ich die Idee unseres BFS Mitglieds Nicola Undritz unterstützen, die „LOLA VISIONEN- Schnitt“ auf den Weg zu bringen.
Wie ist die Idee zu den „LOLA VISIONEN “ entstanden?
In den letzten Jahren gab es diese Veranstaltung bereits mit Regisseuren, deren Werke für den „besten Film“ nominierten waren. Nicola Undritz Idee basierte unabhängig davon auf dem Motto „Unsichtbare Kunst – Sichtbare Künstler“ und wurde erst durch die Zusammenarbeit mit der Filmakademie in die „LOLA VISIONEN“ eingebunden.
Was wird an diesem Abend, am 9. April geschehen?
Es ist eine öffentliche Podiumsdiskussion. Sie findet dieses Jahr erstmalig mit den nominierten Editoren statt. Nicola Undritz übernimmt die inhaltliche Leitung. Kryra Scheurer von „Film +“ wird den Abend moderieren. Von den fünf nominierten Filmen werden Ausschnitte zu sehen sein, die Editoren werden über ihre Schnittkonzepte berichten und Publikumsfragen beantworten.
Was hat Sie dazu bewegt, diese Veranstaltung voran zu treiben?
Eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis zu bekommen, ist eine sehr besondere Auszeichnung. Wer gewinnt, ist fast zweitrangig. Allesamt sind es fantastische Editoren, deren Werke so unterschiedlich in der Machart sind und man sie nur schwer vergleichen kann. Deshalb ist es auch so schön, so einen Abend zu veranstalten, um einerseits diese Breite und andererseits die Besonderheit der einzelnen Filme aufzuzeigen.